Hauptgebäude Bahnhof Fribourg 
Sanierung und Modernisierung

Planerwahlverfahren
Planung: ab 2022
Ausführung: 2025 – 2028
Bauherrschaft: SBB AG Immobilien

Die Sanierung des Hauptgebäudes des Freiburger Bahnhofs und insbesondere seiner Unterführung ist Teil einer tiefgreifenden Veränderung der gesamten Bahnhofseinrichtungen, die bereits seit einiger Zeit im Gange ist, um den neuen Vorschriften und der immer stärkeren Frequentierung der Bahnhöfe und ihrer Rolle als multimodale Schnittstelle gerecht zu werden.

Das Gesamtprojekt des Bahnhofs umfasst verschiedene Aspekte mit unterschiedlichen Herausforderungen, die sich jedoch gegenseitig ergänzen. Die SBB Infrastruktur erneuert aktuell sämtliche Perrondächer sowie Bahnsteige, während die Stadt Freiburg die Neugestaltung des gesamten an den Bahnhof angrenzenden öffentlichen Raums vorsieht.
Da das Gebäude mit einem Inventarwert B und einer Schutzkategorie 3 erfasst ist, muss das Amt für Kulturgüter im Hinblick auf die Einreichung der Baubewilligung kontaktiert werden. In diesem Stadium wurde für die Entwicklung des Projekts davon ausgegangen, dass die Anforderungen im Bereich der Fenster und Türen im Erdgeschoss für den derzeit im Bau befindlichen Teil des Gebäudes (Westflügel) umgesetzt wurden, als Grundlage dienen würden.

Die Verteilung der Funktionen bleibt im Vergleich zu heute fast unverändert: Die Hauptpassage behält ihre Funktion als Zugang zu den Bahnsteigen; deren Lage bleibt identisch. Besondere Anstrengungen werden jedoch auf den funktionalen Teil der Passage gelegt, indem der Bereich der Lagerräume und der technischen Anlagen massgeblich umgestaltet wird. In den oberen Stockwerken ist eine umfassende Renovierung mit zusätzlichen Wohnungen und eine Sanierung geplant.
Unter dem Gesichtspunkt der Herausforderungen werden die Arbeiten in Etappen durchgeführt, wobei so viele Geschäfte wie möglich am Standort in Betrieb bleiben sollen.